Weiche Wäsche mit einem Wärmpumpentrockner

Ein Wärmepumpentrockner enthält eine integrierte Wärmepumpe. Diese neuartige Technologie sorgt dafür, dass die Wäsche energieeffizienter getrocknet wird. Hierbei wird im Vergleich zum herkömmlichen Ablufttrockner keine feuchte Luft und Wärme in den Raum abgegeben. Somit verpufft diese Wärme nicht wirkungslos, sondern kann in die Trommel des Trockners zurückgeführt werden. Die Luft wird somit im Wärmepumpentrockner erwärmt. Diese Wärme kann dann wiederrum die Feuchte der Wäsche aufnehmen und diese dadurch trocknen. Es handelt sich bei dem Wärmepumpentrockner um einen geschlossenen Kreislauf, in dem die Feuchtigkeit bleibt. Es sammelt sich so Kondenswasser an, dass in einem Behälter landet. Dieser Behälter muss regelmäßig geleert werden.

Vor- sowie Nachteile eines Wärmepumpentrockners

kleidung wird weich mit wärmepumpentrockner

Damit bietet der Wärmepumpentrockner einige Vorteile gegenüber den herkömmlichen Trocknern. Zum einen ist die energieeffiziente Trocknung der Wäsche. Zum anderen ist die sehr gute Trocknung, die dieser Trockner ermöglicht. Allerdings steht dem entgegen auch ein hoher Anschaffungspreis. Außerdem hat der Wärmepumpentrockner die vergleichsweise längste Geschwindigkeit beim Trocknen. Das ist im Hinblick auf die energieeffiziente Art und Weise des Wärmepumpentrockners nicht unbedingt ein Nachteil. Der Stromverbrauch liegt nämlich bei einem Wärmepumpentrockner bei 40% bis 50% niedriger als bei den herkömmlichen Geräten, so dass im Schnitt fast die Hälfte der Energie gespart werden kann. Somit amortisiert sich der Wärmepumpentrockner nach einiger Zeit wieder.

Bekommt man die Wäsche mit dem Wärmepumpentrockner weicher und flauschiger?

Jeder kennt es: trocknet man die Wäsche und insbesondere Handtücher auf der Wäscheleine oder dem Wäscheständer, dann wird sie meist kratzig und hart. Das lässt sich bei den Handtüchern auf die Beschaffenheit der Fasern und die Materialien zurückführen. Durch einen Trockner wird die Wäsche dahingegen sehr viel weicher. Ein Wärmepumpentrockner tritt im Test hier erneut hervor (Originalbericht). In diesem werden die Handtücher noch etwas weicher und flauschiger als bei einem herkömmlichen Trockner. Allerdings gibt es trotzdem Unterschiede bei der Flauschigkeit und der Weiche, was auf Unterschiede der Materialien und der Qualität der Handtücher zurückzuführen ist.

Man sollte beim Kauf von Handtüchern jedoch darauf achten. dass ein Quadratmeter 430 Gramm Volumen im Minimum hat. Das lässt sich im Etikett des Handtuchs ablesen. Denn bei einem Volumen, was unter dem Wert von 430 Gramm liegt, werden die Handtücher trotz Wärmepumpentrockner nicht flauschig. Allerdings verlieren die Handtücher mit der Zeit an Volumen und werden deshalb ab einem gewissen Abnutzungsgrad nicht mehr flauschig und weich.

Wenn man wirklich für lange Zeit flauschig weiche Handtücher haben möchte, dann lohnt sich die Anschaffung von Zero Twist Handtüchern. Dabei muss man jedoch einen höheren Preis in Kauf nehmen. Diese Handtücher sind ihr Geld wert, da sie sich durch ein spezielles Garn von Handtüchern aus Baumwolle unterscheiden. Dieses Garn verliert im Vergleich zu der herkömmlichen Baumwolle auch im Alter nicht an Volumen. Damit bleiben die Handtücher auf lange Sicht gesehen weich und flauschig.

Fertige Wäsche zügig aus dem Trockner holen

Es ist klar, dass ein Trockner dazu verleitet, dass man die trockene Wäsche für längere Zeit im Trockner lässt. Allerdings sollte man darauf achten, dass sich in einem Trockner immer eine bestimmte Restfeuchte befindet. Diese ist unter anderem auf die hohe Temperatur beim Trocknen zurückzuführen ist. Lässt man nun die fertige Wäsche im Trockner liegen und räumt ihn nicht aus, führt das dazu, dass die Restfeuchte wieder in die Wäsche zurückgeht. Somit entstehen nicht nur Falten, sondern die Wäsche fängt mit der Zeit auch an zu stinken.

Damit man weiche Wäsche mit dem Wärmepumpentrockner bekommt, sollte man sie direkt wenn das Programm zu Ende ist, aus dem Trockner herausholen. Wenn sie dann direkt faltet, erspart man sich darüber hinaus auch das Bügeln der Wäsche. In den meisten Fällen ist die fertige Wäsche nämlich nahezu frei von Falten. Sogar Hemden sind faltenfrei, wenn man sie direkt aus dem Trockner herausholt. Gerade Hemden neigen schnell dazu Falten zu bekommen, welche aufgrund der dünnen Materialien entstehen. Außerdem wird in einem Wärmepumpentrockner die Wäsche fusselfrei. Es werden in der Regel alle Haare und Faserreste aus der Kleidung entfernt. Dafür verfügen die Trockner über ein spezielles Programm zur Auffrischung, welches in nur wenigen Minuten die Fusseln entfernt. Das funktioniert sowohl mit nasser Wäsche, als auch mit der bereits trockenen.

Weiche Wäsche ist also auch abhängig von den Materialien

Somit trägt ein Wärmepumpentrockner zwar durchaus dazu bei, dass die Wäsche und die Handtücher weicher werden als bei einem herkömmlichen Trockner. Allerdings hängen flauschige und weiche Handtücher als Ergebnis des Trockners stark von den Materialien ab. So ist es in jedem Fall besser, wenn man anfangs etwas mehr Geld in die Hand nimmt, um Handtücher höherer Qualität zu kaufen. Der höhere Preis lohnt sich, denn die Handtücher bleiben länger weich und verlieren nicht an Volumen. Somit kann man langfristig Geld sparen, weil man nicht den Kauf von neuen Handtüchern machen muss, da die alten Handtücher zu viel an Volumen verloren haben. In Verbindung mit einem Wärmepumpentrockner können qualitativ hochwertige Handtücher immer flauschig und weich sein, wenn die Wäsche zeitnah aus dem Trockner geholt wird.